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Pinsel-Stärken: Es gibt kein einheitliches Maß für die Pinselstärken. Die Stärke entspricht nicht dem Durchmesser in mm. Die Größen hat jeder Hersteller für sich festgelegt, wobei man sich aber ungefähr an Richtgrößen halt. Trotz internationaler Einheiten ("SI": seit 1971 !) werden die Breiten von Flachpinseln immer noch in Zoll (inch : Kurzrichen: ") angegeben. Diese Tabelle soll als Anhalt dienen. . Rundpinsel:
Je größer die vorausgehende Zahl, desto dünner (!) ist der Pinsel. . Feinstrich-Rundpinsel: (z.B. Aquarell-art151/10 aus Sabion-Faser) Pinsel mit einer Stärke unter 2,0 mm bezeichnet man üblicherweise als Feinstrich-Pinsel.
Aquarell-Feinstrich-Pinsel-Set :Art 151/10 aus feinster, hochwertiger goldgelber Sabion-Faser in nahtloser Metallzwinge, lackierter normal langer Holzstiel, lackiert.. Größe 5/o, 4/0, 3/0, 2/0, 0, 1. Auch für Gouche und für die feine Acryl-Malerei hervorragend geeignet. Flachpinsel:
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| Pinsel-Sets
- für den Anfang:
Für den Anfang reicht es aus, wenn man sich Pinsel-Sets kauft, wobei man nur darauf achten sollte, ob man für die Ölmalerei und grobe Acryl-Malerei (hierfür nimmt man Borstenpinsel) oder Aquarell, feine Acryl, Deckfarbe, Guache und alle "feineren" und dünnflüssigeren Farben verwnden möchte. Pinsel-Sets sind immer preiswerter als Einzelpinsel ! Erst später, wenn Sie in die hochwertigere Praxis einsteigen, müssen Sie sich mit der Vielfalt der Sorten eingehender befassen. Beispiele für Sets: 3 Rundpinsel Größe 2,4,6 Glatthaar, Metallzwinge mit Naht. Für Aquarell- und die feine Gouache- und Acryl-Malerei und 2 Borstenpinsel, flach; Größen: 6 und 10; Naturborste in Metallzwinge mit Naht, Naturholzgriff. Für Öl, Acryl, Gouache, experimentelle Aquarell-Maltechnik. 7,20 Euro . 7,20 Euro . 7,20 Euro . Leser-Service: Diese 3 Sets (PELIKAN + ID01 + IDo2) :für . 18,00 Euro
Colour-Shaper, "Art Medelleur": Das ist ein neuartiges Werkzeug zum Malen, Zeichnen und Gestalten, das statt der Pinselhaare eine Spitze aus einem Spezialgummi besitzt. Mit dieser Spitze kann man die Farbe auftragen, nischen, formen und modellieren (auch für die Acryl - Strukturpaste, glatt, bzw. "Sand"). Es ist für jede Farbe gut geeignet , jedoch für Acrylfarbe besonders, da sich der größe Nachteil des Pinsels )Verkleben der Pinselhaare) nicht auswirken kann. Diese Colour-Shaüer haben verschiedene Stärken (2=5mm, 6=7mm, 10=11 mm, 14 = 16mm; Standard stärke =6mm) und verschiedene Formen der Sitzen (4 bzw. 5 mehr oder weniger spitze Kegel und verschiedene Anschnitte, bzw. Kegel, "Kralle", "Rehfuß", "Dreispitz") und mit weicher bzw. harter Spitze. Leser-Service: Ein Komplettes Colour-Shaper-Set: ("Art Medelleur"): Standard stärke =6mm, stabile Spitze; 5 verschiedene Formen der Spitzen: "Kegel, "Kralle", "Spachtel", "Rehfuß", "Dreispitz". |
| Aquarell,
Acryl, Deckfarbe, Guache (Gouache, Guasch):
Ich empfehle: Ponyhaar: Das ist relativ preiswert und reicht für Studienzwecke völlig aus. "Rotmarder" : Eine gute Mittelklasse-Qualität mit guten Eigenschaften. Ziegenhaar: Zum experimentieren. (China-Malerei !) Sehr saugfähig ! Öl und grobe Acryl-Malerei : Bei den Ölmalpinseln sind die Preis- und Qualitätsunterschiede nicht sehr groß. Ich empfehle: Borstenpinsel: Aus Naturhaar Ponyhaar: Für die feinere Technik. Acryl-Malerei : Kunsthaar: Nur für Acryl sollten Sie sich auch einige dieser Pinsel zulegen ! |
| Pinselformen,
Pinselsorten:
Anschließer: Flachpinsel für Vergoldungsarbeiten. Ausbessungspinsel: Kleine kurzstielige Pinsel für Ol und Aquarell geeignet. Art-Modeleur oder Colour-Shaper: Ein modernes, sehr vielseitiges Werkzeug. Siehe Colour-Shaper. Chinapinsel, Japanpinsel: Diese Pinsel sind europäischen Pinseln immer vorzuziehen, da sie vielseitiger einsetzbar sind. Sie sind verwendbar für Acryl, Aquarell, Bister, Gouasche, Tempera, Tuschhe Tusche. Der Schaft besteht immer aus Bambus, ein schönes Naturmaterial, das sehr angenehm in der Hand liegt und im Wasser nicht aufquillt. Der Pinselschopf, besteht immer aus hochwertigen Naturhaaren (weißes Ziegenhaar, Purpurwiesel, Dachs usw.), woraus die Vielseitigkeit abzuleiten ist. Zudem sind die Haare und der Pinselschaft meist etwas länger, wodurch sich eine gute Eignung, für Kalligraphie, Plakatgestaltung, Schiftenmalerei ergibt. Ansonsten sind es eigentlich spezielle Pinsel für die chinesische Tuschmalerei und für die japanische Mehrfarben - Maltechnik saibokuga, suibokuga ("sumi-e") und für die asiatische Kalligraphie (z.B. das japanische hitzuzendo). Colour-Shaper oder Art-Modeleur: Das ist ein neuartiges Werkzeug zum Malen, Zeichnen und Gestalten, das statt der Pinselhaare eine Spitze aus einem Spezialgummi besitzt. Mit dieser Spitze kann man die Farbe auftragen, nischen, formen und modellieren (auch für die Acryl - Strukturpaste, glatt, bzw. "Sand"). Es ist für jede Farbe gut geeignet , jedoch für Acrylfarbe besonders, da sich der größe Nachteil des Pinsels )Verkleben der Pinselhaare) nicht auswirken kann. Feinstrich-Pinsel, Miniaturmalerei-Pinsel: Das sind besonders dünne und feine Pinsel, deren Göße mit Null (0) angegeben wird. Bei den 0-Größen der Feinstrich-Pinsel wird der 0 eine Zahl davor gesetzt. (z.B. 5/0=1,1mm;..0=1,5mm.). Je größer die vorausgehende Zahl ist , desto dünner (!) ist der Pinsel. Flachpinsel: Für den flächenhaften Farbauftrag. Japanpinsel: Siehe Chinapinsel. Kalligraphiepinsel: siehe auch : Schriftenpinsel: Mit der Bezeichnung "Kalligraphiepinsel" sind meist Pinsel für die asiatische und islamische Kalligraphie gemeint. Obwohl die meisten asiatischen Pinsel ohnehin eine größere Harrlänge besitzen, ist der Haarbaqlg der Kalligraphiepinsel oft noch etwas länger, was gerade für die geschwungen Kurial- und Handschriften sehr wichtig ist. Miniaturmalerei-Pinsel, siehe:Feinstrich-Pinsel. Plakatpinsel, Plakatschreiber: Flachpinsel für die Plakatschrift. Siehe auch: Kalligraphiepinsel, Schriftenpinsel und colour-Shaper.. Reihenpinsel oder Verbundpinsel: Mehrere Pinsel (Meist aus Ziegenhaar), die nebeneinander montiert sind. Ein besonderer Flachpinsel aus der chinesischen Tuschmalerei, mit dem man schöne Farbverläufe erzielen kann, der aber auch für Aquarell u.a. Techniken geeignet ist. Retuschierpinsel: Besonders dünne Pinsel für Retuschierarbeiten. Rundpinsel: Je nach Stärke für feine und breite Linien mit der Pinselspitze, zum Tupfen oder zum Verziehen der Farbe durch schräge Pinselhaltung. Shaper oder Colour Shaper: Moderner Pinsel-Ersatz mit Gummispitze. Schriftenpisel: Da die europäischen Pinsel immer eine sehr kurze Haarlänge haben, braucht man für Schriften spezielle Pinsel mit einer großen Haaarlänge. Chinapinsel oder Japanpinsel sind in dieser Hinsicht vielfältiger einsetzbar. Verbundpinsel, siehe Reihenpinsel: Verwaschpinsel: Für Aquarell, Aquarellstift oder Bister. Fächerpinsel: Zum zarten Verziehen der Farbe. Zackenpinsel: Mehrere Pinsel, in einer Reihe - für mehrere parallele Linien. Wenn es dagegen um zarte fließende Fabrverlüfe geht, nimmt man den Reihenpinsel. |
| "Schlußpinsel"
oder "Künstlerschlußpinsel"
Ein Pinsel soll als Rundpinsel eine möglichst gut ausgebildete Spitze besitzen und als Flachpinsel soll er sich beim Malen nicht auseinander spreizen. Das wird bei der Herstellung entweder dadurch erreicht, indem der Pinselmacher (gute Pinsel herzustellen ist Handarbeit) die natürlich gebogenen Pinselhaare so legt, daß das gewährleistet ist. Ein preiswerteres Verfahren ist es den Pinsel in einem Schaft auf die gewünschte Form zu bringen und dann durch Erhitzen ("Rösten") in die gewünschte Form zu bringen. Die "Zwinge" - die Pinselfassung. Die Zwinge faßt die Pinselhaare zu einem Bündel zusammen und stellt die Verbindung zum Schaft (Pinselstiel) her. Preiswerte Pinsel haben eine Zwinge aus Blech, die eine deutliche Naht zeigt. Durch diese Naht kann Wasser in den Pinselstiel eindringen. Dieser quillt etwas auf und der Pinsel "haart". Bessere Pinsel haben eine Zwinge aus einem in sich geschlossenen Rohr, das aus Aluminium, vernickeltem Blech (Silberzwinge") oder Messing ("Goldzwinge") besteht. Pinselschaft: Dem Pinselschaft wird oft keine besondere Bedeztung beigemessen. So liege ein Schaft aus Naturholz sehr angenehm in der Hand, aber es muß ein hochwertiges Holz sein, das bei feuchter Anwendung nicht aufquillt. Hier sind China- und Japanpinsel mit ihrem Bambussdchaft vorzuziehen, da sie ohne eine zusätzliche Lachierung auskommen. Länge des Pinselschaftes: Ein längerer Pinselschaft ist für die Kalligraphie, Plakatgestaltung und Schiftenmalerei erforderlich, gerade wenn es um geschwungene schriften geht. Auch für das stehende Malen an der Staffelei (Öl, Acryl usw.) ist ein längerer Pinselschaft unerläßlich. Bindung : Vor dem Verkitten wird ein guter Pinsel am unteren Ende zunächst einmal fest zusammen gebunden. Bei preiswerten Pinseln ist das eine Bindung aus Kunstharz oder das Haarbündel wird direkt mit dem Klebstoff in die Zwinge "geklebt". Haarlänge: Gerade für die Plakatgestaltung, Schiftenmalerei, die chinesische Tuschmalerei und für die japanische Mehrfarben - Maltechnik saibokuga, suibokuga ("sumi-e") und für die asiatische Kalligraphie (z.B. das japanische hitzuzendo) und für spontane Maltechniken ist etwas längeres Haar sehr wichtig für die schwungvolle Gestaltung. Daher sind China- und Japanpinsel immer den europäischen Pinseln vorzuziehen, da sie vielfältiger einsetzbar sind. |
| Welche
Harrsorte ?
Wer schon etwas malen kann und einmal mit einem echten KolinskyRotmarder gemalt hat, der weiß, was Qualität bedeutet und er wird gerne zwischen 15 bis 30 Euro für einen Pinsel der Stärke 10 bezahlen. Ich dagegen male liebend gerne mit meinen chinesische Ziegenhaar-Pinseln, weil das ein "nachwachsender Rohstoff" aus der häuslichen Tierhaltung ist, dem keine mittlerweile z.T. recht seltene Tiere zum Opfer fallen müssen ! Haarsorte: Der Preis der Pinsel wird neben den oben genannten Faktoren ganz wesetlich von dem verwendeten Haar bestimmt. Es wird immer nur das Schwanzhaar von zumeist marderartigen Tieren genommen. Je schöner und gebrauchsfähiger das Haar und je seltener das Tier, umso teurer sind die Pinsel ! Wir haben hier einmal versucht, die Haarsorten nach Ihrem Preis aufzuführen. Ganz oben sind die teuersten Haare und nach unten werden sie immer preiswerter. KolinskyRotmarder: Nur die sehr teuren Pinsel stammen vom KolinskyRotmarder (mustela sibirica). echt "Rotmarder" : (siehe unten "Rotmarder") Die meisten teureren europäischen Aquarellpinsel werden fälschlich mit der Bezeichnung "Rotmarder-Haar" verkauft, denn es gibt kein Tier dieses Namens. Die rotbraunen Haare stammen vom Wiesel. Sabion-Faser: "Feh-Haar"
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| Haarsorten
bei Pinseln für Öl und grobe Acryl-Malerei :
Dachshaar : Der Dachs hat sehr unterschiedliche Haarsorten. Beim Dachsfell kann man die unterschiedlichen Haarsorten nutzen, Die starken, borstenartigen Rückenhaare, die festen Haare des Ober- und Seitenfell und z.T. auch weichere Unterfell. Es entstehen so ganz unterschiedliche Pinselsorten. Besonderes für die Porzellanmalerei, Glasmalerei und Hinterglasmalerei. Borstenpinsel: Für die Ölmalerei nimmt man Borstenpinsel. Diese bestehen aus den Rückenborsten des Hausschweins. Die beste Qualität sind die chinesischen Sorten. Für die feinere Neben Ölmaltechnik nimmt man auch Rotmarder oder Kunsthaar. |
| Aquarell-
und Tusch-Pinsel
Europäische Aquarell-Pinsel: Daher ist die Verwendung solcher Pinsel abzulehnen. Preiswerte Kunsthaarpinsel sind nicht zu empfehlen, da sie kein gutes Malergebnis bringen. Daher lehne ich die Verwendung solcher Pinsel ab ! Fragen Sie daher nach Pinseln aus anderen Naturhaaren (durch Schur gewonnenes Haar von Haustieren). Chinesische und japanische Aquarell/Tuschepinsel Diese sind im Gegensatz zu den europäischen Aquarellpinsel meist aus Ziegenhaar oder aus den Haaren von anderen Haustieren hergestellt. Die "Rotmarder-Pinsel" haben den Vorteil (und daher werden sie gerne benutzt), daß sie nach jedem Pinselstrich in die ursprüngliche Form zurückfedern. Der Ziegenhaarpinsel krümmt sich bei jeden Strich und springt nicht mehr in die vorherige Lage zurück. Das bringt jeden noch so geübten Aquarellmaler zur Verzweiflung ! Die Arbeit mit dem Ziegenhaarpinsel erfordert also wesentlich mehr Geschick und Geduld ! Dafür lassen sich aber mit einem solchen Pinsel Strichformen erzeugen, die mit dem Marderhaar-Pinsel einfach undenkbar wären. Das liegt eben an seiner Eigen-schaft sich zu krümmen und (fast) jede Form anzunehmen, die vom Maler gewünscht wird. Mann kann durch "Verbiegen" und Verformen der Pinselspitze sowohl dünne, wie auch schmale bis breite Striche oder Mehrfach- striche erzeugen . So kann man oft mit einen einzigen Pinsel das tun, wofür man mehrere Marderhaar-Pinsel benötigen würde. Besonders schöne Effekte lassen sich mit der japanischen sumi-e "Mehrfarbentechnik" erzielen ! Daher rate ich jedem Anfängern dringend, unbedingt mit dieser "hohen Schule" der Pinselführung zu beginnen. Wer diese Technik beherrscht, der kann getrost auf die teuren Rotmarderpinsel verzichten ! Der Ziegenhaarpinsel nimmt auch wesentlich
mehr Farbe auf und man kann damit viel länger malen, ohne wieder in
die Farbe eintauchen zu müssen. Zudem gibt es diese
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48,70 Euro |
Was
braucht man für den Anfang ?
Für die feine und grobe Acryl-Malerei, Aquarell, Bister, Deckfarbe, Gouache, feine und grobe Öl-Malerei, Tempera, Tusche u.a.: Den Colour-Shaper oder "Art Medelleur": Das ist ein neuartiges Werkzeug zum Malen, Zeichnen und Gestalten, das statt der Pinselhaare eine Spitze aus einem Spezialgummi besitzt. Gerade für Anfänger ist dieses Werkzeug sehr einfach zu bedienen. Beim Pinsel verbiegen oder teilen sich plötzlich die Haare oder lösen sich einzeln und hängen in der Farbe. Bei Acryl verkleben die Haare. Beim Colour-Spaper gibt es diese Nachteile nicht ! Er ist für alle Techniken geeignet und hält "ewig" ! Bei häufigem Gebracuch sind Colour-Shaper daher preiswerter als Pinsel ! . Leser-Service: Ein Komplettes Colour-Shaper-Set: ("Art Medelleur"): Standard stärke =6mm, stabile Spitze; 5 verschiedene Formen der Spitzen: "Kegel, "Kralle", "Spachtel", "Rehfuß", "Dreispitz". . |
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