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braucht man für den Anfang ?
Für reines Farbpastell: Sortimentkasten (Metalletui);12 Farbkreiden (Carrés-Pastellkreiden), .z.B. "Conté a Paris", (sehr gute Qualität !) Für Trois-Crayons: (siehe unten) Sortimentkasten (Metalletui); 12 Künstler-Zeichenstifte, "Rembrandt", (sehr gute Qualität !), für verschiedene Maltechniken: (Kreide, Rötel, Trois Crayons, Kohle) mit den Materialien: Kohle, Carbon, Graphit-Aquarell-Kohle, Schwarzkreide, Rötel (hell, mittel, dunkel), Sepia, Schwarzkreide, Weißkreide, Titanweiß. Zeichenkarton, DIN A4, 190 g/qm, holzfrei, weiß Kombi-Fixativ-Spray :Pastell, Kreide, Kohle 400 ml, umweltfreundlich. Für das Experimentieren: "2-Seiten-Papier", DIN A4, eine Seite glatt, 1 Seite rauh, 30 g/qm Aquarellpapier, DIN A4, verschiedene Sorten u. Strukturen Kunstdruckpapier, DIN A4, verschiedene. Farben * Geschenkkarten-Karton: Das sind vorgefertigte, gefaltete reinweiße Kartons in Postkarten- oder Briefumschlag-Format A6, C6 oder größer. Auf diese Kartons kann man direkt Zeichnen, Skizzieren oder Malen. Es lassen sich darauf aber auch verschiedene Drucktechniken die Embossing- oder Collagentechniken (z.B. Trockenblumen) ausführen oder man kann kleine fertige Aquarelle, Bilder, Fotos usw. darauf befestigen. Kreide- und Pastell-Arten: Weiter unten werden die unterschiedlichen Arten von Kreiden und Pastellen beschrieben. Das Angebot ist verwirrend vielfältig. Meine Empfehlung für den Anfang mit Kreide: Es lassen sich preiswert viele verschiedene Maltechniken abdecken und wenn man dann eine bestimmte Art der Malerei als Favorit erkannt hat, kann man sich dafür spezielle Materialien besorgen ! Sortimentkasten (Metalletui); 12 Künstler-Zeichenstifte, "Rembrandt", (sehr gute Qualität !), für verschiedene Maltechniken: (Kreide, Rötel, Trois Crayons, Kohle) mit den Materialien: Kohle, Carbon, Graphit-Aquarell-Kohle, Schwarzkreide, Rötel (hell, mittel, dunkel), Sepia, Schwarzkreide, Weißkreide, Titanweiß. Für das Arbeiten mit farbigen Kreiden: Sortimentkasten (Metalletui);12 Farbkreiden (Carrés-Pastellkreiden), .z.B. "Conté a Paris", (sehr gute Qualität !) Geeignete Papiere: Für den Anfänger müssen es nicht gerade die teuersten Papiere sein ! Einfache, aber gute, aber preiswerte Qualitäten haben hier sogar wesentlich mehr Vorteile ! Spezielle "Kreide-Papiere" oder "Pastell-Papiere" kann man sich später immer noch besorgen, aber ich denke, daß die genannten Sorten auch noch für den späteren "Pastell-Profi" das geeignete Material sein werden, zumal diese Papiere auch für viele andere Mal- und Zeichentechniken hervorragend geeignet sind ! Zeichenkarton: Sehr geeignet, nicht
nur für erste Studien, sondern als preiswertes gutes Material für
vielfältige Arbeiten. Der Vorteil dieses nur leicht rauhen, fast glatten
Kartons liegt in der Möglichkeit, den Farbauftrag noch durch Verwischen
etwas "entkräften" zu können, um schöne zarte Schattierungen
zu erreichen. Bei rauheren Papieren ist das unmöglich !
Aquarellpapiere
mit verschiedenen Strukturen : Hier läßt sich die besondere
optische Wirkung von Kreide, Rötel oder "Trois-Crayons" besonders
gut ausprobieren.
"2-Seiten-Papier":
Ein
Papier, das eine rauhere und eine glattere Seite besitzt und somit eine
ganz besondere Eignung für diese Techniken hat.
Schlämmkreide und "Schulkreide": Das weiche Kreidegestein wird zunächst in sich drehenden Trommeln "gemahlen", damit man die harten Feuersteine entnehmen kann. Dann wird der Kreidestaub mit Wasser "aufgeschlämmt" (Schlämmkreide"), wobei Verunreinigungen wie Quarzsand oder Ton abgetrennt werden. Diese Schlämmkreide wird in dieser Form als feines Schleifmittel und Poliermittel oder als Grundlage für Wand- und Deckenfarbe benutzt. Durch das Pressen dieser Paste in runde oder eckige Stangen und durch die Zugabe von Farbpigmenten entsteht die farbige "Schulkreide", die jedoch nur wenig Deckkraft hat, da der rein weiße Farbton der Kreide sehr dominant ist. Kreide hat in trocken aufgetragener Form kaum Haftkraft ! Schließlich muß man sie ja wieder leicht von der Tafel abwischen können ! Kreide : Eine alte Grundfarbe ! Die wunderschönen Höhlenzeichnungen von Altamira (Spanien) und Lascaux (Frankreich) sind fast überwiegend mit Eisenoxid, Rötel und Kohle gemalt und für das Weiß benutzte man Kreide. Für die Herstellung von Künstlerfarben, ja selbst für die Herstellung von "Kreiden" wird dieses Material heute nur noch untergeordnet benutzt. Moderne Pastelle enthalten nur noch wenig Kreide ! Für die moderne Herstellung von "Kreide" wird dieses weiche, schlecht haftfähige Material kaum noch verwendet, es sei denn als Beimengung in kleinen Mengen. Der begriff "Kreide" steht heute eigentlich nur noch für die runde oder vierkantige Stangenform ! (franz. Carrés) Moderne "Kreiden", oft auch Pastelle oder "Pastell-"Kreiden" genannt sind geballte, intensive Farbpigmente mit möglichst wenig Bindemitteln. Haben diese Stifte einen hohen Anteil von Fett, Öl oder Wachs als Bindemittel, so spricht man von "Fettkreide", "Ölkreide", "Wachskreide" oder "Wachs-Malstiften". Man versucht, wenn möglich auf diese Stoffe als Bindemittel zu verzichten, um auf Papier keine Fett- oder Ölspuren zu erzeugen, doch wenn es um gut haftende oder kräftige Farben geht, so kommen die Chemiker nicht umhin, auf diese bewährte Bindemittel zurückzugreifen. So enthalten gerade die dunkleren Rötelstifte oder Rötel-"kreiden" oft auch etwas Fett, um dieser Farbe etwas mehr Deckkraft zu verleihen. Viereckige (franz. Carrés) Rötel- und Farb-"Kreiden": Diese viereckigen Stangen haben einen Querschnitt von etwa 5x5 bis 6x6 mm und eine Länge von etwa 60 bis 80 mm. Durch Brennen erreicht man weichere oder härtere Stifte und bestimmte Farbnuancen. Der Begriff "Kreide" steht hier eigentlich als Synonym für die quadratische (Carrés-) Stangenform, mit der man einerseits mit den Spitzen feine, dünne Striche ziehen kann, mit den Schmalseiten des Vierkants breite Bänder, während man durch Auflegen des Stiftes auf das Papier auch ganze Flächen schattieren kann (z.B. für den Hintergrund). Beachten Sie aber bitte, daß der dunkelbraune Farbton "Bister", der in dieser Stiftform lieferbar ist, nicht identisch ist mit dem historischen, "echten Bister", der auf der Seite "Farben" und unten bei dem Bild von Greuze beschrieben ist. Ich empfehle Sortimentkästen mit 12 "Kreiden" unterschiedlicher Tönung. Sortimentkasten (Metalletui);12 Farbkreiden (Carrés-Pastellkreiden), .z.B. "Conté a Paris", (sehr gute Qualität !) Crayon-Malerei: (französisch "Kreide"): Diese hohe Kunst war im 17. und 18. Jahrhundert sehr beliebt für Portraits. Sie ist aber auch hervorragend für die Aktmalerei geeignet. Aber auch für den Anfänger ist es eine sehr interessante Technik und eine schöne, experimentelle Form der Malerei. Die französische "Crayon" gilt als besonders feine und hochwertige Künstler-"Kreide". "TROIS CRAYONS", das ist eine besondere Maltechnik, die mit weißer und schwarzer Crayon und Rötel ausgeführt wird, wobei die reine Farbe auf dem Blatt wirken kann, aber auch eine durch zeichnerische Mischung und Überlagerung von jeweils zwei oder allen drei Farben direkt auf dem Blatt. Je nach dem, ob man dabei mit sehr zartem oder mehr oder weniger kräftigem Andruck zeichnet oder je nach dem wie stark man die Farbgewichtung setzt, entstehen die allerschönsten Wirkungen. Auf weißem Malgrund : Auf rein weißem Malgrund kommt der reine, natürliche Farbton von Kreide, Rötel (als eigenständige Farbe) oder "TROIS CRAYONS" besonders gut zur Geltung. Hier kann man auch gut ausprobieren, welche Wirkung das "nebeneinander legen", "übereinander zeichnen" bzw. das wechselweise "Überlagern" (z.B. rot-schwarz, schwarz-rot usw.) von jeweils 2, 3 oder mehr Farben hat. (Rötel-hell, Rötel-dunkel, Sepia, schwarz, weiß). Auf farbigem Malgrund : Nimmt man statt weißem Karton eine farbigen, so ergibt sich eine ganz andere farbliche Wirkung, die vom Farbkontrast zwischen dem Untergrund und der aufgetragenen Farbe geprägt wird. Selbst für Rötel kann man auch einmal mit rötlichen oder braunen Kartons Versuche machen, denn auch durch dieses "Ton in Ton"-Arbeiten entstehen sehr interessante Werke ! Auf anderen Malgründen als Karton oder Papier. Auch auf anderen Malgründen läßt sich mit Rötel oder Farbkreide malen. Unten sehen wir ein Beispiel auf Leinen ! Vergessen Sie aber bitte niemals die fachgerechte Fixierung ! Grisaille oder Camaieu: Das ist ein Bild oder eine Grafik, die nur in einer (abgestuften) Farbe "Ton in Ton" gemalt ist. Beliebt war im 17. bis 19. Jahrhundert das Malen in fein abgestuften Grautönen, Mit z.B. 6 verschiedenen "warmen" und "kalten" Grautönen erreicht man eine sehr sanfte optische Wirkung auf weißem Papier. Auf schwarzem Papier hingegen ergibt sich ein optisch wirksamer Kontrast. Heute gibt es dieses herrliche Material wieder in Sortimentkästen im Angebot von gut sortierten Fachgeschäften. Fett-"Kreide" Der Begriff "Kreide" wird hier eigentlich fälschlich gebraucht, denn diese Farbe enthält keine Kreide, es sind runde oder eckige Stangen, bei denen die Farbpigmente mit fetthaltigen Stoffen gebunden werden . (siehe Kreide). Fettkreide wird zum Anfertigen von Lithographien verwendet. Dazu wird entweder seitenrichtig auf Papier gemalt (der Drucker fertigt daraus eine Stein-Druckplatte) oder seitenverkehrt auf eine geschliffene und polierte Platte aus "Solnhofner Schiefer" (Plattenkalk). Öl-"Kreide" Auch der Begriff Öl-"Kreide" wird hier eigentlich fälschlich gebraucht, denn diese Farbe enthält keine Kreide, es sind runde oder eckige Stangen, bei denen die Farbpigmente mit ölhaltigen Stoffen gebunden werden. (im Gegensatz zu "Kreide"). wasserlösliche Öl-"Kreide": Bei diesen modernen und vielseitigen Stiften bildet eine wasserlösliche fett- oder ölhaltige Emulsion die Grundlage für die Bindung der Farbpigmente. Für das Malen mit Kindern sind diese Stifte sehr geeignet, da sich hier hervorragend experimentieren läßt. Wachs-Malstifteoder Wachs-Kreide. Wachs-Malstifte sind beliebte Farben bei Kindern, weil man großzügig und mit kräftigen, gut deckenden Farben malt und weil sich die Farben sehr angenehm "warm" anfühlen. Diese Farbe enthält keine Kreide, es sind runde oder eckige Stangen, bei denen die Farbpigmente mit Wachs (Paraffin) gebunden werden. |
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